Verständnis für Eigentümer und Forstwirtschaft erlangen

Anlässlich der Woche des Waldes, die in Kärnten noch bis 25. Juni läuft, fand in der Stadt St. Veit der Walderlebnistag statt, um auf die Funktionen des Waldes aufmerksam zu machen und darzustellen, wie die Gesellschaft von der Forstwirtschaft profitiert. “Im Sinne der Arbeitsplätze, der Einkommen, der Kaufkraft, der Investitionen und der Betriebe müssen wir den Wald als Grundlage für Wohlstand betrachten. Ich sehe es als meine Verpflichtung, als Forstlandesrat darauf hinzuweisen, dass Wald einen Eigentümer hat, er nicht nur Lebens- und Erholungsraum, sondern auch Arbeits- und Wirtschaftsraum ist. Der Wald ist Unternehmen”, betonte Forstlandesrat Christian Benger im Rahmen des Walderlebnistages.

“Mit der Woche des Waldes versuchen wir, Verständnis für die Eigentümer und die Forstwirtschaft zu erlangen. Waldpflege und Ernte ist für den Forst, für die Erhaltung der Familienbetriebe sowie für das Klima und für die Sicherung unserer Siedlungsräume entscheidend”, stellte Johann Mößler, Präsident der Landwirtschaftskammer Kärnten, klar. Immer wieder werde die Bewirtschaftung der Wälder unter dem Titel Naturschutz gefährdet. “Es gibt aber nichts Nachhaltigeres als die Forstwirtschaft. Jede Maßnahme ist auf Generationen hin ausgelegt”, beschrieb Mößler. “Geschützte Wälder wachsen zu, verarmen an Flora und Fauna, sind nicht mehr zugänglich, stehen Erholungssuchenden nicht mehr zur Verfügung und verlieren ihre Funktionen wie Schutz.”

Vom Gesetz her sei die Waldbewirtschaftung vorgeschrieben. “Das bedeutet schweres Gerät, LKW, umfallende Bäume – für jeden Freizeitsportler und Erholungssuchenden mag es selbstverständlich sein, die Wälder zu nutzen, aber das ist es auch für den Eigentümer. Und jeder, der in den Forst geht, muss wissen, dass er sich auf einem Betriebsgelände befindet”, so Benger.

In Kärnten sichert die Forstwirtschaft laut Benger das Einkommen von rund 30.000 Menschen. Etwa 590.000 ha oder 62% der Fläche des Bundeslandes sind bewaldet und jährlich entstehen zirka 500 ha neuer Wald. Geerntet werden etwa 2,5 Erntefestmeter Holz, das sind 2% des Holzvorrates.

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