Auswirkungen des Klimawandels auf diese Kulturen als zentrale Frage

St. Pölten, 25. Juni 2019 (aiz.info). – Maria Taferl ist von 26. bis 28. Juni 2019 Zentrum der EU- Christbaumproduktion, wenn dort die europäische Tagung dieser bäuerlichen Berufssparte stattfindet, an der Vertreter aus zwölf Nationen teilnehmen. Im Mittelpunkt des Treffens steht heuer die aktuelle Frage: Wird es im Hinblick auf den Klimawandel 2030 noch Christbäume geben?

Der Klimawandel ist auch in Europas Christbaumkulturen angekommen. Vor allem die Nordmanntanne als der beliebteste europäische Weihnachtsbaum kann den Folgen des Klimawandels erstaunlich gut die Stirn bieten. Hier nimmt besonders Österreich eine klare Vorreiterrolle ein, wenn es um Qualitätsproduktion und nachhaltige Wirtschaftsweisen geht. “Die Trockenheit der vergangenen Jahre hat keine Qualitätsverschlechterung gezeigt und es scheint, als fühle sich diese Baumart bei höheren Temperaturen sehr wohl. Nur frisch gepflanzte Bäumchen haben bei zu starker Trockenheit keine Überlebenschance und müssen meist nochmal gepflanzt werden. Österreichs Christbaumbauern haben aber nachhaltig gewirtschaftet und so wird es auch in Zukunft zu Weihnachten ausreichend Bäume geben”, erklärt Franz Raith, Obmann der ARGE NÖ Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten.

Konsument wünscht beste Qualität zu fairen Preisen

“Die europäischen Produzenten müssen den Konsumenten garantieren, dass sie zu Weihnachten einen Baum von hoher Qualität zu einem für beide Seiten fairen und vernünftigen Preis erhalten. Die niederösterreichischen Erzeuger garantieren dies auf jeden Fall”, meint Raith abschließend.

Die europäische Christbaumtagung findet einmal im Jahr statt und beschäftigt sich mit verschiedensten Themen rund um Weihnachtsbäume. Die Biodiversität, die Pflege nach Frostschäden und die Erzeugung eigener Samen in Österreich sind nur einige dieser Fachfragen. Den Tagungsteilnehmern wird ein umfangreiches Programm an Exkursionen geboten und auch die österreichische Gemütlichkeit wird den Gästen bei einem Empfang im Stift Göttweig vermittelt.

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