Herabfallende Äste können zu Verletzungen führen – Situation laufend beurteilt

 Salzburg, 11. Jänner 2019 (aiz.info). – Die umfangreichen Schneefälle in Österreich können auch im Wald und entlang von Straßen ein höheres Gefahrenpotenzial bewirken. “Pulverschnee auf Bäumen ist kein Problem. Doch wenn der Schnee durch Temperaturanstieg oder Regen schwer wird und nicht abrutschen kann, wird es kritisch. Deshalb ist die Einschätzung durch Forstexperten für die Sicherheit aller jetzt extrem wichtig”, betonte heute der Salzburger Agrarlandesrat Josef Schwaiger.

“Am meisten betroffen sind immergrüne Nadelhölzer wie Fichte, Tanne, Rotkiefer oder Zirbe. Die Oberfläche zur Schneeablagerung ist deutlich größer als auf Bäumen ohne Laub. Gefährdungen können bei anderen Bäumen durch Schneelasten an weit ausladenden Ästen auftreten. Hier besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass der Ast bricht, aber der Baum nicht knickt”, so Landesforstdirektor Michael Mitter.

Entlang von Gemeindestraßen könne es vorkommen, dass Äste weit in die Fahrbahn hineinhängen, insbesondere bei Laubbäumen. Äste könnten jederzeit abbrechen und auf die Fahrbahn fallen. Es sei auch möglich, dass ganze Bäume auf die Straße umknicken. Autofahrer sollten daher Empfehlungen, wo und wie lange eine Straße noch befahren werden kann, beachten. Auch im Wald sei Vorsicht angebracht. Schon der herabfallende Schnee könne wie eine Dachlawine wirken, warnen die Experten.

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