Oberösterreich: Nach Hochwasser und Dürre jetzt auch Borkenkäferbefall

Aug 30, 2013 | Allgemein

Hiegelsberger: Kontrolle und rasches Handeln durch Waldbesitzer erforderlich

 

Nach der vergangenen Trockenperiode werden jetzt in vielen Waldbeständen Oberösterreichs wieder verstärkt „Käferbäume“ und „-nester“
sichtbar. Agrarlandesrat Max Hiegelsberger appelliert daher an die Waldeigentümer, ihre Bestände auf Borkenkäferneubefall zu kontrollieren und betroffene Bäume rasch aufzuarbeiten und aus dem Wald zu entfernen.

Die Borkenkäfersituation im Bundesland habe sich nach den durch die Windwürfe 2007 und 2008 aufgetretenen extremen Schäden zwar entspannt, von Entwarnung könne aber noch nicht gesprochen werden, betont Hiegelsberger. Die sorgfältige und zeitgerechte Schadholzaufarbeitung der vergangenen Jahre habe Wirkung gezeigt.
Auch die Witterung habe sich positiv auf die Entwicklung ausgewirkt. Trotz dieser Verringerung des Schadholzanfalles durch Borkenkäferbefall, sei nach wie vor ein über dem sogenannten „Eisernen Bestand“ liegender Grundstock an Schädlingen vorhanden.

Die Trockenheit und Hitze der vergangenen Wochen habe in vielen Waldbeständen Oberösterreichs zu einem verstärkten Neubefall geführt. Vermehrt würden „Käfernester“ sichtbar. „Zur Verhinderung größerer Schäden ist nun rasches Handeln erforderlich“, ruft der Landesrat alle Waldeigentümer auf, ihre Bestände zu kontrollieren und bei einem Befall umgehend die nötigen Schritte zu setzen. „Nur durch ein zeitgerechtes und sorgfältiges Ausräumen von ’Borkenkäfernester’, ist sicherzustellen, dass größere Waldschäden und Ertragseinbußen verhindert werden.“

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