Forstarbeiter-Weltmeisterschaft 2018 kommunikationsagentur. sengstschmid

Mit einer stimmungsvollen Feier begann am Donnerstag offiziell die Forstarbeiter-Weltmeisterschaft in Norwegen. Die rot-weiß-rote Fahnenträgerin war mit Caroline Weinberger die erste Österreicherin, die bei einer Forstarbeiter-WM an den Start geht.

Es dauerte nur wenige Sekunden: Mit einem kraftvollen Schnitt mit der Motorsäge teilte Espen Granberg Johnsen einen Holzstamm entzwei. Damit hatte der Bürgermeister von Lillehammer die 33. Forstarbeiter-Weltmeisterschaft offiziell eröffnet. Davor waren alle Athleten samt ihren Fans durch die Innenstadt von Lillehammer gezogen. Zahlreiche Schaulustige säumten in der Fußgänger-zone den Weg, den der bunte Tross bis zum Sigrid Undsetsplass beschritt. Dort begrüßten die Einheimischen, die im Ausrichten von Großereignissen (Stichwort: Olympia 1994) durchaus geübt sind, mit einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier ihre internationalen Gäste.

Die Ehre, die große österreichische Delegation beim Einzug der Nationen anzuführen, gebührte Caroline Weinberger. Die 19-jährige Lavamünderin wird an den drei Bewerbstagen bis Sonntag als erste Österreicherin an einer Forstarbeiter-WM teilnehmen. „Es war eine große Ehre, Österreich vertreten und unser Team  anführen zu dürfen“, freute sich Weinberger. „Es war ein fantastisches Gefühl und eine besondere Stimmung. Als die Teilnehmer aus den 28 Nationen am Platz beisammengestanden sind, wurde mir bewusst: Jetzt geht’s wirklich los!“

WM-Arena unter die Lupe genommen

Bereits vor der Eröffnung hatte das österreichische Team die Möglichkeit, sich die Wettkampfplätze ganz aus der Nähe anzusehen. Vor und in der Håkons Hall, einer der Olympiastätten von 1994, verschafften sich neben Caroline Weinberger auch Jürgen Erlacher, Mathias Morgenstern, Harald Umgeher und Daniel Oberrauner einen ersten Eindruck von den Aufgaben, die in den kommenden drei Tagen auf sie zukommen. Nationalteam-Coach Armin Graf geht jedenfalls zuversichtlich in die Wettkämpfe: „Wir haben nichts unversucht gelassen. Unser junges Team hat viel investiert und viel trainiert – da haben wir uns definitiv nichts vorwerfen. Dennoch können wir nichts erzwingen, sondern müssen es passieren lassen.“

Los geht es  für „die jungen Wilden“, wie das österreichische Team international schon genannt wird, ab 8.00 Uhr. Als erster Österreicher startet Jürgen Erlacher mit der Zielfällung. Diese wartet im Anschluss auch auf die restlichen heimischen Starter. Nach Erlacher beginnt auch für Morgenstern, Umgeher und Oberrauner die Jagd nach den Punkten, die über Sieg oder Niederlage entscheiden. Heute noch Erste, ist Caroline Weinberger morgen die Letzte aus dem rot-weiß-roten Team, die in den Bewerb geht und ist bereits voll im WM-Fieber: „Ich freue mich darauf zu zeigen, was ich kann.“

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