Waldresilienzfonds: dringliche Investition in die Zukunft unserer Wälder gesichert

Juni 10, 2026 | Allgemein

Wien, 10. Juni 2026, Waldverband Österreich – Im Rahmen der Budgetverhandlungen konnten wichtige Maßnahmen zur Anpassung der Wälder an den Klimawandel abgesichert werden. Für die kommenden zwei Jahre steht dafür ein Gesamtvolumen von 54 Millionen Euro zur Verfügung. „Bundesminister Norbert Totschnig hat die dringlichen Herausforderungen unserer Zeit richtig erkannt und es ist ihm dankenswerterweise gelungen, auch seine Regierungspartner vom hohen Stellenwert dieser öffentlichen Mittel zu überzeugen. Mit einer adaptierten Weiterführung des Waldfonds bleiben zentrale Maßnahmen zur Stärkung der Widerstandsfähigkeit unserer Wälder erhalten“, zeigt sich Mag. Matthias Granitzer, Obmann Waldverband Österreich, erfreut.

Gerade die jüngste Vergangenheit hat gezeigt, dass die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer auf Unterstützung angewiesen sind, weil sie die Folgen des Klimawandels nicht mehr alleine stemmen können. Großflächige Waldbrände und die Massenhafte Vermehrung von Borkenkäfern sind nur die augenscheinlichsten Auswirkungen der Klimakrise. Maßnahmen wie Wiederaufforstung nach Schadereignissen, die Entwicklung klimafitter Wälder, die Waldbrandprävention und die Förderung der Biodiversität können konsequent weitergeführt werden. Diese Investitionen tragen dazu bei, die Wälder mit einer etwas höherer Geschwindigkeit an den Klimawandel anzupassen und künftige klimabedingte Schäden sowie deren volkswirtschaftliche Kosten zu reduzieren.

„Die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer spüren die negativen Auswirkungen des Klimawandels seit geraumer Zeit. Sie bemühen sich in ihrer täglichen Arbeit alle Wirkungen des Waldes auch für die Zukunft zu erhalten. So ist die Weiterentwicklung des Waldfonds auch ein klares Bekenntnis zur nachhaltigen Waldbewirtschaftung und Sicherung des Rohstoffs Holz. Jeder Euro, der heute auch bei knappen Budgets in unsere Wälder investiert wird, stärkt langfristig den Schutz von Menschen, Infrastruktur und natürlichen Ressourcen. Die Dotierung genannter Resilienzmaßnahmen ist daher nicht nur eine Investition in den Wald, sondern in die Lebensqualität, Sicherheit und Zukunft der gesamten Bevölkerung und kommender Generationen“, so Granitzer abschließend.

Rückfragehinweis:
Obmann Mag. Matthias Granitzer, granitzer@waldverband-ktn.at
Geschäftsführer DI Martin Höbarth, m.hoebarth@lk-oe.at

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