Damals, als für die Saline Hallein am Dürrnberg noch in großem Umfang Salz abgebaut wurde, war der Transport mit Pferdefuhrwerken für Waren aller Art von Hallein auf den Dürrnberg für die Familie Höllbacher zur kleinen Landwirtschaft ein wichtiges Nebeneinkommen. Mit der Mechanisierung wurde schließlich auch der Transport von Holz interessant und der Vater von Michael Höllbacher hat bereits im Jahr 1977 in einen der ersten Langholz-Lkws investiert. Diesem eigentlich fast schon Spezialtransport hat sich Michael Höllbacher, der im Jahr 1992 das Gewerbe von seinem Vater nach einer Mechanikerlehre übernommen hat, verschrieben. So macht der Transport von Langholz auch 80 % des gesamten Geschäftes aus, das zwar nur mit einem Lkw abgewickelt wird, aber dafür sozusagen im Schichtbetrieb.
Barbara, die Frau von Michael, hat bereits vor der Verehelichung den Lkw-Führerschein gemacht und sitzt, da die beiden Kinder Markus und Stephanie bereits erwachsen sind, ebenso täglich am Lkw. Damit transportieren die beiden nun Langholz aus dem regionalen Bereich von Salzburg, Bayern und Oberösterreich aus dem Wald zu ca. 15 verschiedenen Abnehmern. Da sich in diesem Gebiet noch zahlreiche kleinere Sägewerke befinden, die typisches Bauholz vor allem wiederum für örtliche Zimmereien erzeugen, ist dieser Transport ein wichtiges Bindeglied in der Holzverarbeitung und auch durch den hohen persönlichen Einsatz ein auskömmliches Geschäft.
Dieser Regionalität im gesamten Arbeiten und Leben und der Nähe zur Natur haben sich Barbara und Michael Höllbacher auch insgesamt verschrieben. So war es naheliegend, dass sie für ihren Lkw eine Halle errichtet haben, für die auch 85 m³ Holz verwendet wurde. Mit dieser Haltung und in ihrer insgesamt lebensfrohen und zuversichtlichen Einstellung sind sie auch ein wichtiger Partner des Waldverbandes Salzburg im regionalen Holztransport und bei allen Waldhelfern und Abnehmern sind die beiden Höllbachers ein gern gesehener Dienstleister.




