Dadurch prägt mich das Thema Forst schon seit meiner Kindheit und wurde durch meine schulische Ausbildung (Fachschule Edelhof und Francisco Josephinum) weiter verstärkt. Dies hat mich dazu bewegt, zusätzlich zu meiner Ausbildung den Forstfacharbeiter abzuschließen.
Mehrfache Landessiegerin
Während meiner Ausbildung habe ich auch schon bei zahlreichen Waldarbeitsmeisterschaften, die bis heute mein großes Hobby sind, auf Bundes- und Landesebene erfolgreich mitgemacht. Dies führte insgesamt zu neun Landessiegen, zwei Staatsmeistertiteln und zahlreichen weiteren Platzierungen. Seit 2012 trainiere ich auch mit Unterstützung eines Lehrers vom Edelhof die Forstwettkampfgruppe der Fachschule Edelhof.
Die Faszination der Waldarbeit ließ mich aber weiterhin nicht los und so fing ich 2013 in einem regionalem Forstunternehmen zu arbeiten an. Anfangs standen für mich die Arbeiten mittels Traktor und Seilwinde sowie die Rückung mit Traktor und Krananhänger am Programm. Aber auch das schneiden mit der Motorsäge war oft ein Tagesordnungspunkt. Nach einigen Monaten bekam ich dann einen Forwarder zur Holzrückung.
Die Arbeit als Forwarderfahrerin machte ich bis Sommer 2019 und dann entschloss ich einen weiteren Firmenwechsel anzutreten um eine neue Herausforderung anzunehmen.
Seitdem bin ich Harvesterfahrerin in einem Forstunternehmen (Bock GmbH) aus der Gemeinde Japons. Somit habe ich eine weitere große Leidenschaft für mich entdeckt. Dadurch ist für mich mein Beruf zur Berufung geworden.
Zukunftsperspektive Forstwirtschaft
Ich kann es sicher weiterempfehlen auch als Frau diesen Beruf zu wählen, auch wenn es in einer Männerdomäne ist. Wenn man etwas aus Überzeugung macht, bzw. lebt, dann leistet man Großartiges. Denn alles was man gern macht, macht man bekanntlich auch gut.




