Weniger Angebot, höhere Qualität

Feb. 4, 2013 | Allgemein

Submission 2008  © by WV Österreich

Submission 2008
© by WV Österreich

Wien, 4. Februar 2013, Waldverband Österreich – Zwischen 21. und 25. Jänner wurden die Wertholzsubmissionen der Waldverbände in Heiligenkreuz (NÖ), St. Florian (OÖ) und Großwilfersdorf (Stmk.) abgehalten. „Dank der engagierten Mitarbeiter der örtlichen Waldverbände und der Forstabteilungen der Landwirtschaftskammern konnte wieder zufriedenstellendes Gesamtergebnis für die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer erzielt werden. Die Angebotsmenge war aufgrund des Marktumfeldes 2013 geringer als in den Vorjahren. Höhere Qualitätsanforderungen an die Hölzer waren die richtige Entscheidung“, zieht Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich Bilanz.

Qualität der Hölzer im Vordergrund

Es war daher die richtige Entscheidung unterschiedlichste Holzverarbeiter wie Tischler, Furnierhersteller, Instrumenten- oder Bootsbauer konnten sich über ein qualitativ hochwertiges Angebot von 1.740 Festmeter (Fm) freuen. Neben Eiche, mit einer Gesamtmenge von 1.104 Fm waren Bergahorn (188 Fm) und Walnuss (86 Fm) die drei Hauptbaumarten. Zusammen machten sie knapp 80% des diesjährigen Angebotes aus. Baumarten wie Birne, Elsbeere, Esche, Kirsche, Schwarznuss oder Zwetschke rundeten das aus 26 Baumarten bestehende Wertholzangebot ab.

Höchstpreis für Riegelahorn

An allen drei Standorten erreichte jeweils ein Bergahorn das höchste Gebot je Festmeter (NÖ: € 3.888,-; OÖ: € 6.800,-; Stmk.: € 2.789,-). „Mit 1,24 fm brachte der Stamm aus Oberösterreich einen Erlös von über € 8.400,-. Solch gute Ergebnisse erzielt man aber nur mit entsprechend starken Durchmessern“, hebt der Obmann jenen Faktor, der den Preis maßgeblich beeinflusst, hervor. Spitzenpreise pro Festmeter wurden auch wieder für Walnuss (€ 2.555,-), Birne (€ 1.850,-), Elsbeere (€ 1.752,-) und Schwarznuss (€ 1.454,-) erzielt.

Durchschnittspreis auf hohem Niveau

Zwischen 17 und 23 Käufer pro Standort aus Österreich und den umliegenden Nachbarländern gaben in Summe über 7.550 Gebote (rund 4 Gebote/Los) für das aus PEFC–zertifizierten Wäldern stammende Wertholz ab. Die Eiche war mit knapp 6 Geboten je Los die begehrteste Baumart. Der Trend hin zu dunklen Hölzern setzte sich fort. Die Durchschnittspreise über alle Baumarten und Sortimente lagen in Oberösterreich bei € 404,-/fm (2012: € 354,-), in Niederösterreich bei € 334,-/fm (2012: € 337,-) und der Steiermark bei € 352,-/fm (2012: € 382,-). Österreichweit wurde damit ein leicht gestiegener Durchschnittspreis von € 363,- pro Festmeter (2012: € 358,-) über alle Lose erzielt.

Aktive Waldbewirtschaftung

„Der eingeschlagene Weg, auf die Holzqualität besonders Wert zu legen, hat sich einmal mehr bewährt. Die Submissionen tragen wesentlich zur Hebung des Laubholz-Images und zu einer optimalen Wertschöpfung bei. Nicht zuletzt bringen solche Ergebnisse auch einen zusätzlichen Motivationsschub für Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, ihre Wälder aktiv zu pflegen und zu bewirtschaften“, so Rosenstatter abschließend.

Weitere Informationen:
www.waldverband-noe.at
www.waldverband-ooe.at
www.waldverband-stmk.at

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