Ausreichend frische Bäume zu kundenfreundlichen Preisen

Linz, 27. November 2017 – Einen Monat vor Heiligabend haben die OÖ Christbaumbauern mit ihren Vorbereitungen für den Verkauf begonnen – dieser startet am Hof üblicherweise Anfang Dezember, während es im Linzer Stadtgebiet ab 11. Dezember losgeht. Wie LK-Präsident Franz Reisecker versichert, wird es auch heuer ausreichend Bäume aus der Heimat zu stabilen Preisen geben: “Unsere Christbaumbauern produzieren krisensicher, da die Anbauflächen über das ganze Bundesland verteilt sind. Zudem sind die meist relativ kleinen Flächen auch in verschiedenen Lagen angelegt. Trotz der regional großen Niederschlagsmängel und der damit verbundenen Trockenheit konnten sich die Bäume heuer gut entwickeln.” Die 160 OÖ Christbaumbauern haben sich auf den höheren Bedarf eingestellt und ihre Flächen in den letzten zehn Jahren auf 500 ha (+20%) ausgeweitet. “In unserem Bundesland kommen bis zu 85% der gekauften oder geschenkten Bäume aus heimischem Anbau. Letztes Jahr haben unsere Produzenten etwa 400.000 Christbäume verkauft”, ergänzt Agrar-Landesrat Max Hiegelsberger. Beide empfehlen trotzdem zum rechtzeitigen Kauf, da große Bäume immer knapp sind und sich der Verkauf heuer auf die Wochenenden konzentrieren wird, da Weihnachten auf einen Sonntag fällt.

Auch preislich müssen sich die Verbraucher auf keine unliebsamen Überraschungen gefasst machen, die Bauern wollen die Preise heuer wieder stabil halten. “Es zahlt sich also aus, auf die Herkunft des Baumes zu achten. Die Bäume von uns Bauern erkennen Konsumenten an der Herkunftsschleife”, informiert Ignaz Hofer, Obmann der OÖ Christbaumbauern. Für ihren Lieblingsbaum werden die Konsumenten – je nach Optik und Verkaufsort – zehn bis 35 Euro/Laufmeter bezahlen, Blaufichten kommen auf sieben bis 14 Euro/Laufmeter, wobei die Preise im städtischen Bereich generell etwas höher sind. Gegenüber dem Ab Hof-Verkauf müssen hier die Kosten für Transport und Standmiete berücksichtigt werden.

Liken ist angesagt

Im Schnitt ist in jeder dritten oberösterreichischen Gemeinde ein Christbaumbauer zu finden (www.weihnachtsbaum.at). Neuerdings aber ebenso auf Facebook (https://www.facebook.com/ooechristbaumbauern/). Hier finden die Oberösterreicher nun Beiträge über den Christbaum, die Christbaumproduktion, Zeitungsberichte, Aktionen, Tipps usw.

Versorgungssicherheit, Nähe und Erkennbarkeit heimischer Bäume

Die Christbaumbauern bieten, was für 56% der Oberösterreicher wichtig ist – Versorgungssicherheit, kurze Transportwege und damit einen Beitrag zum Klimaschutz. Erkennbar sind diese Kaufkriterien an der Herkunftsschleife der Bäume. Laut Umfrage verwenden 75% aller Haushalte im Bundesland (etwa 450.000) einen Christbaum. Der prozentuelle Anteil bleibt konstant, mit der steigenden Zahl an Haushalten nimmt aber auch der Bedarf an Bäumen zu. Überdurchschnittlich hoch ist der Anteil an Singlehaushalten, besonders in den Städten. Und auch sie stellen einen Weihnachtsbaum auf – als Erinnerung an die Kindheit.

Damit dieser möglichst lange frisch bleibt, ist es sinnvoll, den Baum bis zum Aufputzen kühl aufzubewahren, ihn in einen mit Wasser gefüllten Christbaumständer zu stellen oder regelmäßig mit einem Wasserzerstäuber zu besprühen, damit die Nadeln leicht feucht sind. Weitere Infos unter www.weihnachtsbaum.at.

Christbaumproduktion und Artenvielfalt

Zahlreiche OÖ Christbaumbauern belassen, pflegen oder pflanzen Landschaftselemente (Einzelbüsche und -bäume, Hecken und Obstbäume) im Nahbereich der Christbaumflächen. Die Schaffung/Bewahrung von offenem oder niedrigwüchsigem Boden durch Mulchen oder Mähen ist die häufigste Produktionsform für Christbäume im Bundesland. Genau diese Art und Weise der Bewirtschaftung gibt zahlreichen Arten Lebensraum und ermöglicht ihnen das Überleben. “Für die bäuerlichen Erzeuger ist die Christbaumproduktion zudem ein wichtiger Zweig der Erwerbskombination, der zusätzlich wichtige Beiträge zur Artenvielfalt und zur Biodiversität in den Regionen bringt”, betont Hiegelsberger.

Engagement für Sozialprojekte in Tansania: “Mein Christbaum trägt Früchte”

Wetterextreme bedrohen bäuerliche Existenzen. Familien in der Mara-Region in Tansania sind von Totalausfällen betroffen. Fast ein Jahr ohne Regen hat die Ernten vernichtet und den Hunger zurückgebracht. Obwohl es in der Mara-Region vor ein paar Tagen endlich zu regnen begonnen hat, wird sich erst zeigen, ob die Saat diesmal aufgeht. Denn der Klimawandel schreitet weiter voran: Die Kleinbauernfamilien brauchen langfristige und vor allem angepasste Lösungen, die ihr Überleben sichern. Wiederaufforstung steht dabei an oberster Stelle. Die Erfolge in jenen Dörfern, die bereits in den vergangenen Jahren mit Spenden der OÖ Christbaumbauern kleine Wälder und eigene Baumschulen angelegt haben, lassen sich vorzeigen: Die Bäume sind prächtig gewachsen, schützen die Böden vor dem Austrocknen sowie vor Erosion und verbessern das lokale Klima. Darüber hinaus sind sie ein wichtiger Lebensmittel- und Brennholzlieferant.

Um noch mehr Dörfer in die Wiederaufforstungsaktivitäten einbinden zu können, sammeln die OÖ Christbaumbauern auch heuer wieder unter dem Motto “Mein Christbaum trägt Früchte”. Mit einer Spende von nur 1 Euro beim Christbaumkauf kann SEI SO FREI (www.seisofrei.at/linz – Adressen aller teilnehmenden Verkaufsstände) in Tansania zwei Setzlinge finanzieren. Spenden an SEI SO FREI sind steuerlich absetzbar. Kennwort: “Christbaum”, IBAN: AT30 5400 0000 0069 1733, BIC: OBLAAT2L (Rückfragen: Franz Hehenberger, SEI SO FREI – Katholische Männerbewegung in OÖ, Tel.-Nr. 0732/7610-3463, seisofrei@dioezese-linz.at).

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