Land & Forst Betriebe drängen auf raschen Ausstieg aus fossiler Energiewirtschaft

Nov. 14, 2016 | Allgemein

Erneuerbare Energien beim Heizen reduzieren CO2-Ausstoß

Wien, 11. November 2016 – Das Erreichen der im Pariser Abkommen vereinbarten und Anfang November verbindlich gewordenen Klimaziele macht eine Energiewende unumgänglich – weg von der fossilen Energiewirtschaft, hin zu erneuerbaren und nachwachsenden Rohstoffen. Die Land- und Forstwirtschaft sei dabei nicht nur Hauptbetroffener, sondern auch zentraler Teil der Problemlösung, leisten die heimischen Forstbetriebe mit dem klimafreundlichen Roh-, Wert- und Werkstoff Holz einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz, unterstreicht Felix Montecuccoli, Präsident der Land&Forst Betriebe Österreich.

Umweltfreundliche Alternative bei Heizsystemen

Der nachwachsende Rohstoff Holz ist vor allem in der Energieerzeugung eine kostengünstige und ökologische Alternative zu den umweltschädlichen fossilen Brennstoffen. “Wir begrüßen jede Initiative zur Reduktion des Einsatzes von Öl, Kohle und Erdgas zu Heizzwecken. Gerade in Österreich wurden in den letzten 20 Jahren innovative und komfortable Heizsysteme auf Basis von Biomasse entwickelt, die weltweit nachgefragt werden. Jährlich kommen hunderte Experten nach Österreich, um sich über unsere Vorzeigeunternehmen in diesem Sektor zu informieren”, so Montecuccoli.

Im Wärmebereich seien zuallererst Isolierungsmaßnahmen an Gebäude-Außenwänden zu forcieren. Danach sollte man besonders bei Neubauten und Kesseltausch auf emissionsneutrale Energieträger aus Biomasse setzen, fordert der Präsident. Als dritter Punkt sei eine Energieeffizienzsteigerung der bestehenden Anlagen durch Service- und Nachrüstungsmaßnahmen unabdingbar.

“Der Einsatz heimischer Biomasse zu Heizzwecken hat einen doppelten positiven Effekt: Er reduziert nicht nur den CO2-Ausstoß, sondern belebt auch die heimische Wertschöpfung und den Arbeitsmarkt. Alleine durch Bioenergie werden in Österreich rund 15.000 Arbeitsplätze gesichert. Die Länder haben mit den Richtlinien zur Wohnbauförderung eine gute Möglichkeit zur Steuerung der zukünftigen energiepolitischen Ausrichtung in der Hand”, appelliert Montecuccoli abschließend.

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