Ergebnisse im Fachmagazin Nature veröffentlicht

Wien, 11. Juni 2018 (aiz.info). – Europäische Wissenschafter gingen der Symbiose zwischen Bäumen und Pilzen auf den Grund. Das österreichische Bundesforschungszentrum für Wald (BFW) war an der Analyse der Mykorrhiza-Verbreitung beteiligt, dessen Ergebnisse nun im Fachmagazin Nature veröffentlicht wurden.

Bisher wusste man relativ wenig über die Vielfalt dieser Lebensgemeinschaften zum Austausch von Nährstoffen und Wasser sowie die Bedeutung verschiedener Umweltvariablen auf die zahlreichen Interaktionen. Unter der wissenschaftlichen Leitung von Sietse van der Linde vom Imperial College London wurden für diese Studie im europaweiten Netzwerk des ICP Forests, dem umfangreichsten harmonisierten Umwelt-Monitoring-Netzwerk weltweit, rund 40.000 Mykorrhiza-Proben von 137 Probeflächen in insgesamt 20 Ländern untersucht.

Für die Erhebungen in Österreich war Ferdinand Kristöfel vom BFW zuständig. Er unterstützte van der Linde auf den heimischen Monitoringflächen und bereitete die umfangreichen Umweltdaten dieser Flächen für die Studie auf. “Die neuen Ergebnisse helfen dabei zu verstehen, welchen Einfluss die Wirtsbaumart der Mykorrhiza, das Klima, Bodenfaktoren, Stoffeinträge und die geographisch-räumliche Verteilung auf die Zusammensetzung der Mykorrhiza-Gemeinschaft haben”, erklärte Kristöfel.

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