Die stärksten Auswirkungen auf unseren Organismus haben mit Sicherheit die Nahrung, die wir zu uns nehmen und die Luft, die wir atmen. Dicht gefolgt allerdings von den Baustoffen, mit denen wir uns täglich umgeben. Denn wir und unsere Kinder halten uns die meiste Zeit in geschlossenen Gebäuden auf.
Ernährung und Baustoffe
Ein Drittel des Tages schlafen wir, ein weiteres Drittel verbringen unsere Kinder in Schulen und Kindergärten, Kinderhorten oder daheim mit den Schulaufgaben. Bleiben also noch acht Stunden übrig, von denen sie lediglich vier bis fünf am Schulweg oder bei Sport und Spiel am Nachmittag an der frischen Luft verbringen.
Damit ist klar, dass unsere Gebäude unsere „zweite Haut“ sind. Gerade hier sollten wir uns und unseren Kindern das beste Klima gönnen. Wir sollten uns eine menschengerechte Umgebung ohne Schadstoffemissionen schaffen. So ist es naheliegend, unsere vier Wände mit den besten, natürlichen Materialien zu gestalten, die wir haben. Zum Glück steht dieser Baustoff bei uns in Österreich direkt vor der Tür: Im Wald. Gerade in Niederösterreich wächst mehr Holz zu, als wir verbrauchen.
Achten wir auf unsere „zweite Haut“
Holz hat die besten Auswirkungen auf den menschlichen Organismus. Das haben wissenschaftliche Untersuchungen ergeben. Niederösterreichische Holzbauunternehmen tragen dieses Knowhow in die ganze Welt. Wir sollten dieses Wissen auch bei uns daheim nutzen, um uns selbst eine gesunde Umgebung ohne Schadstoffe zu bauen.
Alles, was wir unternehmen, wirkt sich auf uns und unsere Umwelt aus. Der Mensch hat sich mit der Natur arrangiert, doch die industrielle Revolution hat eine andere Entwicklung eingeleitet. In den Schulen hörten wir Ausdrücke wie „den Berg erobert“, „die Natur gebändigt“ und „die Natur besiegt“. Gerade Umweltereignisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass die Natur immer stärker war und immer stärker bleiben wird als der Mensch. Wir müssen uns wieder mit der Natur „einigen“, mit ihr im Einklang leben und sie wieder viel mehr in unser Tun einbeziehen.
Vermeiden wir den Ausstoß von Schadstoffen, achten wir auf kurze Transportwege, arbeiten wir dort, wo wir auch zu Hause sind und verwenden wir Materialien, die uns die Natur immer wieder erneuert. All das macht Holz möglich! Schließlich haben wir die Verpflichtung, mit dem zu arbeiten, was wir hier in reichem Maß haben, um unseren Kindern das Beste zu bieten. Der erfreuliche Nebeneffekt dabei wäre, dass wir Niederösterreich als „Nachhaltigkeitsregion“ entwickeln und die natürlichen Wirtschaftskreisläufe aufrechterhalten können. Diese bilden auch die Basis für die Zukunft unserer Kinder. Nutzen wir und bauen wir ganz einfach mit Holz.
Öffentliche Auftraggeber haben Vorbildwirkung
Mit Holzbauten stellen wir uns eine „zweite Haut“ her, die gesundheitsfördernd ist, die Ressourcen schont und durch die standardmäßig hohe Dämmfähigkeit auch noch Heizmaterial spart. Zusätzlich brauchen wir uns bei der Verwertung von Baurestmassen aus unbehandeltem Holz keine Sorgen zu machen. Viele Holzgebäude überzeugen durch eine jahrhundertelange Nutzung. Selbst wenn wir solche Gebäude abreißen, können wir die darin verbauten Holzteile wiederverwenden. Sollte es aufgrund der Bauteilgröße nicht mehr möglich sein, so können diese Teile ohne Schadstoffausstoß in wohlige Wärme und Energie umgewandelt werden. All das wissen wir, wenn wir uns die Lebenszykluskosten eines Gebäudes durchrechnen.
Dabei hat Holz eindeutig die Nase vorne. Die Gemeinden haben oft zahlreiche Gebäude zu betreiben und auch zu erhalten. In manchen Gemeindestuben wurden bereits Überlegungen zum Holzbau angestellt, wodurch sofort klar wurde, wie die künftigen Baumaßnahmen aussehen werden. Dieser vorbildhafte Weg zeigt auch Auswirkungen auf die private Bautätigkeit. So konnten gerade in solchen „Vorbildregionen“ Abwanderungen gestoppt und heimische Betriebe mit ansässigen Mitarbeitern beschäftigt werden. Durch das Bauen mit Holz werden natürliche Kreisläufe angestoßen, die sich in jeder Hinsicht rechnen – für uns und unsere Kinder.
Für einen fachgerechten und optimalen Einsatz des Baustoffes Holz steht Ihnen Ihr Holzbaufachberater von ProHolz NÖ DI Peter Sattler gerne zur Seite.
Kontakt
ProHolz Niederösterreich
Arbeitsgemeinschaft der niederösterreichischen Holzwirtschaft
Wirtschaftskammer-Platz 1
3100 St.Pölten
Tel.: +43 2742/851 – 19210
E-Mail: info@proholz-noe.at
Im Alpenraum schafft der „zeitlose“ Baustoff Holz seit Jahrhunderten ein gesundes Raumklima.
Ein Holzhaus wirkt positiv auf Körper und Psyche. Holz schützt nicht nur das Klima, sondern auch die Gesundheit.
Reizüberflutung, Unruhe, Aggressivität – Holzbauten wirken ausgleichend und bilden die Basis für eine möglichst unbelastete Entwicklung junger Menschen.
Nachdem eine wissenschaftliche Studie in der Steiermark (SOS – Schule ohne Stress) die Vorteile für die in einer „Holzklasse“ unterrichteten SchülerInnen erstmals offiziell belegte, werden immer mehr Kindergärten und Schulen mit dem natürlichen Baustoff aus unseren Wäldern errichtet.






