Bei der siebten Vorarlberger Nadelwertholzsubmission konnten einige Instrumentenhölzer zu Spitzenpreisen verkauft werden. Der Höchstpreis für einen Fichtenstamm mit 1,65 Festmeter aus dem Frasenwald im Großen Walsertal aus einer Seehöhe von ca. 1.300 Meter erreichte knapp 500.- pro Festmeter und liegt damit etwa 5 mal höher als der Normalpreis am Holzmarkt.

Der Durchschnittspreis bei der Fichte liegt mit 222.-/Festmeter erfreulich hoch (30% höher als im letzten Jahr). Ein Weißtannenstamm wurde mit 255.-/fm beboten. Dieses hohe Gebot ist für die ökologisch sehr wichtige Mischwaldbaumart in den Vorarlberger Wäldern sehr erfreulich.

Für die Waldbesitzer können auch für halbseitig sehr schöne Stämme gute Preise erzielt werden. Wenn aus der einen Hälfte schönste feinjährige Tonhölzer produziert werden können, spielt eine Faulstelle auf der anderen Seite keine große Rolle für ein gutes Angebot. So konnten einige Stämme, die in der normalen Sortierung im Cx landen würden, zu Preisen um die 200.- pro Festmeter verkauft werden (doppelt so hocher B-Rundholzpreis).

Der Vorarlberger Waldverband als Organisator der Submission zeigte sich mit den erzielten Ergebnissen sehr zufrieden. Alle interessierten Waldbesitzer aber auch potentiellen Käufer sind herzlich eingeladen, sich bei der Nadelwertholzsubmission im kommenden Jahr zu beteiligen. Der Ruf von Vorarlberg als Herkunftsland für sehr gute Gebirgsholzqualitäten im Nadelholzbereich wird mit den Submissionsergebnissen eindrücklich bestätigt.

Bild 2: Der Ruf von Vorarlberg als Herkunftsland für sehr gute Gebirgsholzqualitäten wird mit den erzielten Ergebnissen eindrücklich bestätigt. WV Vorarlberg

Bild 1: Spitzenpreis von 482.- pro Festmeter für einen Gebirgsholzstamm aus dem großen Walsertal. Die Verantwortlichen der Agrargemeinschaft Frasenwald aus dem Großen Walsertal freuten sich mit Waldaufseher Daniel Ritter und Holzvermarkter Ing. Edgar Häfele vom Vorarlberger Waldverband über das erzielte Ergebnis. WV Vorarlberg

 

 

 

 

 

 

 

 

Ergebnis Nadelwertholz Vorarlberg 2017

Feldkirch, Nofels, 13.12.2017

Weitere Auskünfte und Fragen:

Waldverband Vorarlberg
DI Thomas Ölz
+43(0)664/60 259 19 460
thomas.oelz@lk-vbg.at

 

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