Nadelholz aus Gebirgsregionen sehr gefragt

Bregenz, 17. Dezember 2015 – Vorarlberg hat als Herkunftsland für gute Gebirgsholzqualitäten im Nadelholzbereich einen sehr guten Ruf. Bei der fünften Wertholzsubmission, bei der Stämme von Fichte, Tanne und Lärche beim Forsthof der Agrargemeinschaft Altenstadt ausgelegt wurden, konnten jetzt Spitzenpreise bis zu 600 Euro pro Festmeter (fm) für Fichte erzielt werden. Die Spitzenstämme stammen aus einer Höhenlage von zirka 1.300 Metern und wurden im Gemeindegebiet von Raggal und aus den Waldungen der Agrargemeinschaft Rankweil im Laternsertal geerntet.

Für eine Gebirgslärche aus dem Gemeindegebiet von Nenzing gab es einen sehr attraktiven Höchstpreis von 324 Euro/fm. Die Tanne erreichte mit einem Durchschnittserlös von 148 Euro/fm und Höchstgeboten bis 184 Euro ein befriedigendes Ergebnis. Bei Fichte lag der mittlere Erlös bei attraktiven 210 Euro und damit um zirka 100% über dem Preis einer normalen Holzverkaufspartie. Die engringigen Gebirgsholzqualitäten mit wenigen Ästen sind bei Instrumentenbauern und Funierholzhändler sehr gefragt. Aber auch Tischler, Küfer, Holzschindelerzeuger und Wertholzhändler zeigten an dem Angebot ein großes Interesse.

“Diese Wertholz-Versteigerungen wecken das Interesse der Waldbesitzer an einer aktiven Forstbewirtschaftung. Diese wiederum hat – wissenschaftlich nachgewiesen -positive Auswirkungen auf die bei uns so wichtigen Waldwirkungen wie die Schutzfunktion. Eine nachhaltige Waldbewirtschaftung ist auch für die regionale Rohstoffversorgung und Holzwertschöpfungskette wichtig”, betonen die Forstexperten der LK Vorarlberg.