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Pressefahrt “Baum fällt” – Waldbewirtschaftung hautnah erleben, Baumfällung durch Karl Kogelbauer (Landwirt, Thernberg)

Thernberg, 12. Juni 2017, Waldverband Österreich – „Wald ist Heimat“ lautet das Motto der diesjährigen „Woche des Waldes“ vom 12. bis 18. Juni 2017. Aus diesem Anlass hat der Waldverband Österreich zu einer Pressefahrt in die heimischen Wälder eingeladen.

Wer pflegt den Wald, wenn dies der Waldbesitzer selbst nicht mehr kann?

Gemeinsam sind wir schlagkräftiger, lautet das Credo, das den Waldverbänden zugrunde liegt. Vorrangiges Ziel ist die Unterstützung der Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bei der Holzernte und Holzvermarktung. Die Waldverbände – zuverlässige, moderne und vielseitige Dienstleistungsbetriebe – haben auch spezielle Angebote für „hofferne“ Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer, die kaum einen oder gar keinen Bezug zur Forstwirtschaft haben. Fast alles ist möglich, von der Einzelmaßnahme bis zur Rund-Um-Betreuung. Der Leistungsumfang richtet sich individuell nach den Wünschen der Waldbesitzer.

Was für große Forstbetriebe selbstverständlich ist und was vom Holzabnehmer erwartet wird, ist für den „Kleinen“ oft schwierig. Hier springt der Waldverband ein, erstellt klare Lieferprofile, stellt moderne Technik zur Verfügung und verhandelt Preise mit den Abnehmern. „Speziell im Fall der Preisverhandlungen zeigt sich der Vorteil der gemeinschaftlichen Holzvermarktung. Den heimischen Kleinwaldbesitzern steht eine international höchst konkurrenzfähige Holzindustrie gegenüber. Alleine die 50 größten heimischen Sägewerke schneiden rund 90% des gesamten in Österreich bereitgestellten Sägerundholzes ein. Durch die Bündelung der vielen Klein- und Kleinstmengen zu einer marktrelevanten Größe wird eine höhere Wertschöpfung für die Familienbetriebe ermöglicht“, erklärt Ök.-Rat Rudolf Rosenstatter, Obmann Waldverband Österreich.

Im Miteinander wachsen hier auch die fachliche Kompetenz und die Motivation zu weiteren Schritten. Fortbildungsveranstaltungen, die Kommunikation untereinander und der Erfahrungsaustausch miteinander beflügeln zusätzlich. Die Kooperation im Rahmen der Waldverbände bietet die nötigen Rahmenbedingungen, um aktuelle und künftige Herausforderungen effektiv und effizient zu bewältigen.

Muss der Wald bewirtschaftet werden?

Im Zuge der aktiven Waldwirtschaft stellen die Waldbesitzerinnen und Waldbesitzer bedeutende Wirkungen des Waldes für die Allgemeinheit zur Verfügung. Die Bereitstellung des Rohstoffes Holz, die Fähigkeit Wasser zu speichern oder die Gewährleistung als Erholungs- oder Schutzwirkung sind laut Forstgesetz durch die aktive Waldbewirtschaftung sicher zu stellen. Ob ein Erholungswald in städtischem Umland oder ein Quellschutzwald, durch die richtige Bewirtschaftung z.B. Waldbaumaßnahmen oder eine für die jeweilige Anforderung günstige Baumartenwahl, werden diese Wirkungen gefördert und optimiert.

Darüber ist die Holzverwendung aktiver Klimaschutz. „Der wesentliche Vorteil von Holz ist, dass der Kohlenstoff in den Holzprodukten während der gesamten Nutzungsdauer gebunden bleibt“, unterstreicht Rosenstatter abschließend die Bedeutung einer verstärkten Holznutzung und Verwendung zum Wohle unseres Klimas.

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v.l.n.r.: Werner Löffler, Harald Höller, Sandra Tuider, Rudolf Rosenstatter, Traude Thaler, Hannes Bendl

 

Presseunterlagen

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