Ofenholz

Holzarten

Grundsätzlich sind alle Holzarten gleichgut als Brennholz zu verwerten



Gewicht


Bei gleichem Wassergehalt unterscheiden sich verschiedene Holzarten vor allem nach dem Gewicht. Von Natur aus gibt es leichtere ("Weichholz") und schwerere ("Hartholz") Holzarten. Bezogen auf das Gewicht weisen alle Holzarten bei gleichem Wassergehalt einen nahezu identen Heizwert auf.

Üblicherweise wird beim Ofenholzverkauf zwischen "Hartholz" und "Weichholz" unterschieden.

Weichholz: z.B.: Fichte, Tanne, Kiefer, Lärche, Pappel, Weide
Hartholz: z.B.: Eiche, Rotbuche, Esche, Ahorn, Birke, Traubenkirsche
 

Volumen


Um den selben Heizwert wird mehr "Weichholz" als "Hartholz" benötigt. Für Kunden, die nur über geringe Lagerkapazitäten verfügen, bietet sich daher "Hartholz" besonders gut zum Heizen an.

Beispiel:
1 Raummeter Rotbuche aber 1 1/4 Raummeter Fichtenholz.

Das ist der Grund weshalb "Weichholz" im Vergleich zu "Hartholz" preisgünstiger ist; ich brauche ja mehr Holz, um die selbe Wärmemenge zu erzielen.


Relativer Heizwertvergleich verschiedener Holzarten


Heizwertvergleich

Einige Holzarten weisen besondere Verbrennungseigenschaften auf:


  • Buche  Ascheanfall besonders gering,
    Reinigungsfunktion bei geschlossenen Kaminen
  • Kiefer  ideales "Unterzündholz"
  • Birke  spritzt nicht, daher bestens geeignet für offenen Kamin: ausgeprägtes Knistern - "Knisterholz"